Neue Publikation von Andreas Pyka in "Technological Forecasting and Social Change"  [14.09.26]

Die Forschungsarbeit "Introducing the extended governance of digital platforms: A critical realist approach" von Andreas Pyka, Fachgebietsleitung Innovationsökonomik, sowie Harold Paredes-Frigolett erscheint in der November-Ausgabe des Journals "Technological Forecasting and Social Change".

Bild: Pixabay/jplenio

 

In der Forschungsarbeit stellen die Autoren ein Rahmenkonzept für die Ausweitung bei der Steuerung digitaler Plattformen vor. Basierend auf den Dimensionen Strategie, Ethik, Politik und internationale Beziehungen, ermöglicht das Konzept, ethische Dilemmata anzugehen, die zwischen verschiedenen Akteuren auf Makro-, Meso- oder Mikroebene in den „erweiterten Innovationsökosystemen“ digitaler Plattformen entstehen.

Das Rahmenkonzept folgt einem kritisch-realistischen Ansatz, wonach die Steuerung digitaler Plattformen aus multikriteriellen Gruppenentscheidungen hervorgeht - weder auf makro- noch auf mikroreduktionistische Weise, sondern vielmehr auf integrative Weise von unten nach oben, von oben nach unten, von innen nach außen und von außen nach innen.

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass neue Rahmenkonzepte für die Steuerung digitaler Plattformen auf der Grundlage eines kritisch-realistischen Stakeholder-Ansatzes entwickelt werden müssen. Dieser Ansatz muss darauf abzielen, alle Akteure in den erweiterten Innovationsökosystemen digitaler Plattformen als Selbstzweck und nicht nur im Sinne eng gefasster Interessen zu bedienen, um die Geschäftsmodelle digitaler Plattformen auch in Zukunft aufrechtzuerhalten.


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